Sollte ich alle meine Daten sichern?

Die Frage, ob sämtliche Daten oder nur ein Teil davon gesichert werden sollen, hängt maßgeblich vom Aufwand für die Wiederherstellung der Daten ab. Als Faustregel gilt, dass sämtliche nicht aus zweiter Quelle verfügbaren Daten gesichert werden müssen. Betriebssysteme und Anwendungen sind in der Regel vom Hersteller erhältlich, Konfigurations- und Nutzungsdateien hingegen nicht.

Sollte ich alle meine Daten sichern? Gründe für das Backup

Sollte ich alle meine Daten sichern?

Sollte ich alle meine Daten sichern? Im Zweifel ja! Durch ein vollständiges Backup sinkt die Zeit für die Wiederherstellung der Daten erheblich. Anstatt mehrere Quellmedien nutzen zu müssen und nach der Wiederherstellung zu konfigurieren, ermöglicht ein vollständiges Backup der Daten eine zügige Wiederherstellung. Die Kosten für ein vollständiges Backup sind dabei in der Regel nur marginal höher als bei einer Teilsicherung.

Zeit für die Wiederherstellung der Daten berücksichtigen

Bei der Datensicherung spielt nicht nur der Preis für den Speicherplatz eine Rolle. Vielmehr ist es der zeitliche Aufwand für die Wiederherstellung, der unbedingt berücksichtigt werden muss. Eine einzige Arbeitsstunde durch einen IT-Spezialisten fällt deutlich teurer aus, als die Sicherung von etlichen Gigabytes wichtiger Daten. Zugleich kostet auch der Ausfall Zeit durch nicht erzielte Umsätze.

Die Datensicherung ist ein zentrales Element der Verfügbarkeit

Für Unternehmer spielt die Verfügbarkeit der IT eine höhere Rolle, als die Kosten, die hierfür entstehen. Berücksichtigt man die wirtschaftlichen Folgen im Falle eines Datenverlusts, so sind die Kosten für die vollständige und regelmäßige Datensicherung zu vernachlässigen. Ausfallzeiten, entgangene Umsätze und Kosten für die Wiederherstellung durch IT-Spezialisten können hierdurch vermieden werden. Als zentrales Element der Verfügbarkeit darf die Datensicherung in keinem IT-Konzept fehlen.